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18.07.2011

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Eurocrash

Die Euro-Schuldenkrise hat sich abermals verschärft. Nach Griechenland, Irland und Portugal droht nun auch noch Italien die Staatspleite. Da der bisherige Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro nicht mehr ausreichen wird, um all diese Länder vor dem Staatsbankrott zu bewahren, forderte die Europäische Zentralbank (EZB) den Rettungsschirm auf gigantische 1,5 Billionen Euro zu erweitern. Hauptzahler der EU ist Deutschland. Doch wie lange wird Deutschland diese Last noch tragen können, ehe es selbst vor dem Staatsbankrott steht?

Der Zukunftsforscher Celente ist gefragter Gast in allen wichtigen Talk-Shows der großen amerikanischen Fernsehsender. Er leitet ein Unternehmen, das sich mit Trendforschung befasst. Er wäre wohl pleite, wenn er Unsinn verbreiten würde. Doch das, was Sie gleich lesen werden, klingt auf den ersten Blick für manch einen wohl so abstrus, dass man zwischendurch immer wieder tief Luft holen muss.

Seit etwa 20 Monaten prognostizierte Celente den Crash der Vereinigten Staaten und Europas - allerdings bislang für die zweite Hälfte des Jahres 2012. Nun korrigiert er sich und warnt vor dem Ausbruch von Krieg überall vor unseren Haustüren schon 2011. Und zwar in den Vereinigten Staaten wie auch in Europa. Der Grund: Die Rückkehr der Wirtschaftskrise, die unabwendbare Schuldenlast und Migrationsströme von Menschen, die aus ärmeren Staaten zu uns kommen und nach einem besseren Leben suchen.

Die Geschichte der unmittelbar bevorstehenden Zukunft hat nach Auffassung von Celente längst begonnen: Die Unruhen von Asien über die islamische Welt bis nach Lateinamerika, die »Demokratie-Demonstrationen« in Nordafrika und arabischen Staaten - sie alle sind angeblich die direkten Vorboten einer Bewegung, die an unseren Grenzen nicht halt machen wird. Celente mahnt alle Bürger der wohlhabenden Welt, sich jetzt auf den nahenden Krieg vorzubereiten. Und zwar mit Waffen und Lebensmittelvorräten. Er empfiehlt jetzt: »Gold, Waffen und die Ausarbeitung von Fluchtplänen«. Ihm ist, so schreibt er, durchaus klar, dass man ihn für »alarmistisch«, »verrückt« und »pessimistisch« halten wird. Doch er weist eben auch darauf hin, dass er als einer von wenigen auch Monate vor dem Beginn der Weltwirtschaftskrise 2008 diese korrekt bis ins Detail prognostiziert hat. Der 1946 geborene Celente, Sohn italienischer Einwanderer, hat in den vergangenen Jahrzehnten viele Entwicklungen vorausgezeichnet. Sie mögen einige Monate früher oder später eingetroffen sein, als von ihm skizziert - aber sie trafen eben tatsächlich ein. Und deshalb findet der Mann heute weltweit Gehör.

Celente nennt die Verlautbarungen westlicher Regierungen, die derzeit einen wirtschaftlichen »Aufschwung« prognostizieren, »reine Propaganda«. Er ist überzeugt davon, dass NATO-Kriege wie jener in Libyen nur einem Ziel dienen: der Ablenkung der Bevölkerung von der Realität. Nach seiner Auffassung ist die Jugend weltweit ohne die geringsten Perspektiven. Und das, was in Ländern wie Tunesien, Ägypten oder Libyen geschehen sei, könne auf alle anderen Staaten übertragen werden. Er ist überzeugt davon, dass sich diese perspektivlose Jugend der Welt in sehr kurzer Zeit weltweit vereinigen und gegen jene losschlagen wird, denen es (noch) gut geht.

Zudem sei die Regierung des amerikanischen Präsidenten Obama keineswegs so edel und gutmütig, wie diese sich nach außen gebe. Washington werde den (in naher Zukunft eskalierenden) Libyen-Krieg dazu missbrauchen, um den chinesischen Einfluss in Afrika zurückzudrängen und einen weiteren Krieg in oder um Syrien provozieren, um den russischen Einfluss in Nahost einzudämmen. Alle diese Kriege, mit denen Obama vom eigenen wirtschaftlichen Versagen in den USA ablenken wolle, seien längst fest geplant. Und jeder dieser provozierten Kriege werde dann rasend schnell den nächsten nach sich ziehen. Parallel dazu würden die Lebensmittelströme in der globalisierten Welt unterbrochen. Menschen, die etwa in der Europäischen Union wie selbstverständlich Salat aus Spanien oder Gurken aus der Türkei essen, würden auf einmal feststellen, dass sie sich auf Lebensmittelimporte verlassen hätten, die es dann einfach nicht mehr gebe. Es beginne dann ein Kampf um noch verfügbare Lebensmittel. Und Migranten, die aus ihren Heimatländern etwa nach Europa oder in die USA geflohen seien, würden die inneren Unruhen aus ihren Heimatländern exportieren. Neben der schweren Lebensmittelkrise werde es eine Rückkehr von Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus geben, wie man es sich heute wohl kaum vorstellen können - und zwar durch alle Bevölkerungsschichten hindurch, weil jedem auf einen Schlag die Rettung der eigenen Familie am wichtigsten sei.

In der Europäischen Union werde es wohl am schlimmsten werden. Sehr bald schon werden die EU-Bürger merken, wie sie von der EU belogen und betrogen worden seien. Ihr Geld, ihre Ersparnisse, ihre Zukunftsvorsorge - alles weg. Policen von Spareinlagen und Versicherungen seien dann auf einen Schlag nur noch bunt bedrucktes Papier. Reich seien dann nur noch einige EU-Politiker und jene, die mit dem Geld anderer gezockt hätten. Und jene, die sich rechtzeitig (wie etwa Menschen, die schon Gold und Silber gekauft haben) durch Edelmetalle vor der kommenden Krise abgesichert haben.

Doch gerade die Bürger in Ostfriesland-Friesland, die nicht gerade in einer Region wohnen, die als Konzentration vom Großkapital gehört, werden zu den großen Verlieren zählen. Gerade Kleinsparer, die nicht die Möglichkeit oder auch die Fachkenntniss haben, die Ersparnisse "auf dem Schweizer Bankkonto" in Sicherheit zu bringen, werden alles verlieren.

Der Wutausbruch der Bevölkerung in Europa werde nicht mehr kontrollierbar sein. Die EU werde sehr bald auseinander brechen. Aus dem sich entwickelnden europäischen Bürgerkrieg (jedes Land fühlt sich angeblich dann vom anderen betrogen) würden dann gleich mehrere Kriegsherde inmitten Europas. Die traditionelle Animositäten und Vorbehalte der verschiedenen europäischen Bevölkerungsgruppen (vor allem benachbarter europäischer Staaten) würden über Nacht wieder aufbrechen und in Gewalt umschlagen. Weil Europa seine Armeen (aus Geldnot) weitgehend abgeschafft habe oder fern der Heimat einsetze, werde die neuen innereuropäischen Kriege niemand mehr befrieden können. Hinzu kämen laut Celente die Wanderungsbewegungen (die schon eingesetzt haben) von Europäern, die auf der Suche nach Arbeit in anderen Ländern sind.

Celente ist davon überzeugt, dass es hinter dieser Entwicklung eine Hand gibt, die das alles steuert. Keine höhere religiöse Macht, sondern eine Finanzoligarchie, die auf Krieg spekuliert und alles dafür tut, damit diese Entwicklung so und nicht anders kommt. Diese profitiere von steigenden Ölpreisen, steigenden Lebensmittelpreisen, Waffenverkäufen - und vor allem vom Platzen der Geldblase. Denn für das alles zahlen am Ende, so Celente, nur die einfachen Bürger. Die großen Finanzmagnaten der Welt kassieren nur und werden noch reicher.

Darum: Deutschland muß raus aus der EU – nie war diese Forderung so brandaktuell wie heute!

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