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21.01.2021

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Lockdown als ökonomischer Erstickungstod

Lockdown als ökonomischer Erstickungstod

Die Gastronomie, Schausteller, Messeveranstalter, Reiseanbieter, Betreiber von Fitnessstudiobetreiber, Kulturwirtschaft, die Liste der Branchen, die von existenziellen Zukunftsängsten geplagt werden, weitet sich aus. Ein Shutdown über den 10. Januar hinaus würde einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursachen, bekundete DIW-Chef Marcel Fratzscher noch vor dessen Verlängerung und Verschärfung. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer warnte ebenfalls vor der Verlängerung des erneuten Lockdowns bereits vor der Gefahr einer zweiten Rezession. IW-Direktor Michael Hüther zeigte sich überdies mit Blick auf Erfahrungswerte anderer Länder ohnehin hinsichtlich der Wirksamkeit der Maßnahmen nicht überzeugt. Die ökonomischen und sonstigen Kollateralschäden einer ans Hysterische grenzenden Corona-Politik könnten schnell die Gefahren des Virus übersteigen. Es rächt sich, dass die nach der Finanzkrise losgetretene Liquiditätsschwemme perpetuiert wurde, und sollten Globalisierung und Überbevölkerung tatsächlich einmal eine deutlich gefährlichere Pandemie auslösen, wird man es vielleicht bitter bereuen, das Pulver nicht trockengehalten zu haben.

Nächste Welle Insolvenzwelle

Laut dem HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sehen 55 Prozent der Innenstadthändler sich in ihrer Existenz bedroht, womit bis zu 250 000 Arbeitsplätze ebenso im Feuer stehen. Ein interessanter Indikator für die wirtschaftliche Lage ist vermutlich auch der Schienenverkehr. Im ersten Halbjahr 2020 ging die Verkehrsleistung im Schienenpersonennahverkehr um 36 Prozent und Schienenpersonenfernverkehr um 47 Prozent zurück. Der durch die Pandemie verursachte wirtschaftliche Schaden für den deutschen Eisenbahnmarkt wird auf etwa 2,5 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2020 geschätzt. Eine große Insolvenzwelle wurde in Deutschland per Gesetz lediglich auf 2021 verschoben, indem der Gesetzgeber die Insolvenzantragspflicht für Firmen ab 1. März 2020 vorerst ausgesetzt hatte. Nur deshalb schlug dieses Problem noch nicht vollends auf. Einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge sehen 15 Prozent der Unternehmen hierzulande ihre Existenz durch die Corona-Krise bedroht. Allerdings ist die Zahl der Großinsolvenzen bereits deutlich gestiegen, siehe Galeria Karstadt Kaufhof, Klier, Vapiano, Wirecard.

Ökonomische Intensivstation Deutschland

Im Zuge einer steigenden Zahl von Insolvenzverfahren nach Ablauf des Insolvenzmoratoriums könnte es zu einem Dominoeffekt kommen, bei dem auch gesunde Unternehmen durch die Häufung von Zahlungsausfällen in die Knie gezwungen würden, warnte beispielsweise der Deutsche Bank-Chefvolkswirt Stefan Schneider schon im Sommer. – Aus nationaldemokratischer Sicht ist die Verlängerung des Lockdowns über den 11. Januar hinaus ein politischer Wahnsinn, der schnell das ganze Land zum ökonomischen Intensivpatienten machen kann!

Sascha A. Roßmüller

http://www.npd-bayern.de

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